Bericht für den Monat November

Autor: Olaf Staudt

DAS TRIGON VON SATURN UND URANUS

Das Halbquadrat von Uranus und Neptun, das die Zeitqualität der vergangenen drei Monate entscheidend prägte, entfernt sich im November aus seinem Wirkungsbereich. An seine Stelle treten in der ersten Monatshälfte zwei harmonische Konstellationen: eine Spiegelung von Jupiter und Saturn im Teiler 3 sowie das Trigon von Saturn und Uranus.

An den Tagen um den 5. November verbindet sich zunächst das Prinzip von Wachstum, Expansion, Hoffnung und Zuversicht (Jupiter) mit dem Prinzip der Zurückhaltung, Kontrolle und Disziplin (Saturn). Durch Mäßigung und Ausdauer können sich Angelegenheiten entwickeln und reifen, so dass im günstigsten Fall langsames, beständiges Wachstum ermöglicht wird. In der Vergangenheit kam es unter Jupiter/Saturn-Konstellationen des Öfteren zu nationalen oder internationalen Vereinbarungen, die den Handel oder die Wirtschaft betrafen.

Das Trigon von Saturn und Uranus, exakt am 11. November (siehe Abbildung), verbindet das Alte und das Neue, Tradition und Fortschritt auf konstruktive Weise. Gegensätzliche Standpunkte und Modelle können überbrückt werden, mit Kompromissen, Verträgen und Abmachungen als Folge. Mit Pioniergeist sind wirksame Reformen möglich und wir können überholte Grenzen und Begrenzungen hinter uns lassen. Gleichzeitig fordert uns der Aspekt auf, ungewöhnliche Ideen zu realisieren und den Mut zu haben, unabhängig vom so genannten Mainstream unseren eigenen Weg zu gehen. Bei dem aktuellen Saturn/Uranus-Trigon handelt es sich um den letzten Übergang von insgesamt drei. Die ersten beiden Übergänge (im Dezember 2016 und im Mai 2017) wurden jeweils von spannungsgeladenen Konstellationen überlagert, so dass positive Entsprechungen kaum zum Tragen kamen; abgesehen vielleicht von dem Umstand, dass die Sicherheit im Internet und der Schutz vor Hacker-Angriffen stark thematisiert wurde. (In der Vergangenheit waren viele Computersysteme – sogar diejenigen von Regierungen – äußerst anfällig für Angriffe.)

Die übergeordnete Signatur der zweiten November-Hälfte ist der Richtungswechsel von Neptun am 22. November. Dies könnte einer Zeit entsprechen (+/- eine Woche rund um dieses Datum), in der Gerüchte die Runde machen und widersprüchliche Informationen die Anleger verunsichern. Ebenfalls denkbar sind ergiebige Niederschläge oder auch ein größerer Skandal.

Spannungsreiche Konstellationen sind insbesondere zu folgenden Zeiten wirksam und können auf der mundanen Ebene mit krisenhaften Ereignissen, beispielsweise Anschlägen, Unglücksfällen oder Naturkatastrophen, korrelieren:

  • Tage um den 4. November (Vollmond in Mars/Saturn)
  • Tage um den 11. November (Sonne = Mars/Saturn)
  • Tage um den 18./19. November (Mars Quadrat Pluto, Sonne = Saturn/Uranus = Saturn/Neptun)
  • Zeit Ende November/Anfang Dezember (Sonne // Uranus, Sonne = Mars/Pluto = Mars/Uranus, Mars Opposition Uranus)

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Autor: Olaf Staudt

Olaf Staudt, geboren 1964 in München. Seit 2000 Berufsastrologe, Seminarleiter und Autor zahlreicher astrologischer Fachartikel und Schriften. Beratungspraxis und Seminarräume in Grünwald bei München.

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Internet: http://www.planetenbilder.com/

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