August 2020 von Erich Bauer

Corona hat bis jetzt – dem Himmel sei Dank – nicht weiter gewütet, wenigstens nicht bei uns. Das entspricht auch den kosmischen Vorgaben, denn Saturn, Jupiter und Pluto hielten Abstand zueinander, wenn auch jeweils nur einen minimalen. Aber es hat gereicht. Das bleibt auch so im August. Wir haben also eine Chance auf einen Corona-freien Sommermonat.
Jetzt zu dem Thema, das ich für diesen Monatsbrief ausgewählt habe: Uranus im Stier.

Diese Konstellation besteht schon seit Mai 2018, also über zwei Jahre. Der Einfluss wurde jedoch durch Jupiter, Saturn und Pluto im Steinbock immer stärker. Ich meine sogar, dass er in diesem Jahr im Zusammenhang mit der Corona-Krise erst wirklich deutlich wird.

Uranus und Stier sind absolute Gegensätze. Der Stier ist beständig, vertritt das Element Erde, die sich ausbreitende Natur im Frühling, ist verbunden mit Lust und Sinnlichkeit. „Revier“, „Platz“, „Besitz“, „Nähe“ und „Beständigkeit“ sind für ihn passende Begriffe. Uranus hingegen ist ein Symbol für „Freiheit“. „Grenzenlosigkeit“, „Distanz“ und „Diskontinuität“ sind passende Begriffe für ihn.

Ich bringe die Abstandsregel von 1,5 Meter damit in Verbindung. Der Stier hat kein Problem mit Nähe. Im Gegenteil, es kann ihm nicht eng genug sein. Aber Uranus besteht auf Distanz. Da der Virus besonders dort zuschlägt, wo schon von vorneherein Nähe herrscht – in engen Räumen, in Großstädten, in überbevölkerten Ländern wie Indien oder Südamerika – tritt er dort besonders stark auf.

Eine andere Manifestation des Planeten Uranus findet sich in der immer größeren Zunahme von Kommunikation und Begegnung im Internet. Seit der Corona-Krise werden viele Büroarbeiten von Zuhause aus erledigt. Konferenzen finden ebenfalls via verschiedener Internet-Programme statt. Man trifft sich also nicht mehr real, sondern begegnet sich über den Bildschirm von Computern. Das ist natürlich eine Steigerung dessen, was ich zuvor gesagt habe, nämlich dass Uranus Distanz beansprucht, um sich zu verwirklichen. Daran wird jetzt im Eilschritt weitergearbeitet. Man ist dabei, das Tempo zu beschleunigen und plant bereits, Satelliten als Überträger einzusetzen. Wenn das Zeichen Stier das eigene „Revier“, also den eigenen Platz symbolisiert, dann macht Uranus daraus ein geistiges Revier. Und es sieht ganz so aus, dass das Internet unser neues „Revier“ und damit unser „Zuhause“ wird. Zunächst werden es meine Freunde sein, denen ich übers Internet begegne. Aber vielleicht begegnen sich in ein paar Jahren auch Liebespartner nur noch mit Maske, bzw. übers Internet.

Ist das, was wir gerade erleben, der Anfang einer Welt, in der wir immer mehr Distanz zueinander halten und uns nur noch via Internet begegnen? Erleben wir den Beginn einer neuen Welt?

Als Psychotherapeut interessiert mich natürlich ganz besonders, was dieser Uranus für Wirkungen auf den einzelnen Menschen hat. Betont jetzt jeder stärker seine Freiheit und Unabhängigkeit? Fürchtet man sich von Verbindungen, wie zum Beispiel einer Eheschließung? Oder passiert das Gegenteil, nämlich dass die Ablehnung des Internets zunimmt? Interessant ist, dass seit der Corona-Krise immer mehr Menschen mein Karmahoroskop bestellen. Ist das eine Reaktion auf die Entfremdung durch Uranus? Sucht man jetzt verstärkt nach seiner Herkunft, weil man spürt, dass man wurzellos geworden ist?

Ich meine, dass man sich jetzt mit folgenden Fragen beschäftigen sollte:
• Habe ich einen inneren Platz, ein inneres Revier?
• Kann ich damit leben, dass ich und die Menschen, mit denen ich zusammen bin, mehr Distanz brauchen?
• Bin ich bereit für Veränderungen?
• Bin ich bereit, meinem Leben eine neue Richtung zu geben?
• Wie flexibel bin ich?
• Bin ich bereit für Überraschungen?

• Wie leicht fällt mir die Teilhabe am Internet?

Ich persönlich habe schon lange Kontakt zu Menschen übers Internet. Ich führe Beratungen über das Telefon durch und mache zum Beispiel eine Astrologie-Ausbildung, die ausschließlich über das Internet und Telefon stattfindet. Jetzt plane ich, einen Lichtclub zu initiieren. Es wird ein Forum sein, in dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Vor allem soll es eine „neue Heimat“ werden und das Gefühl vermitteln, nicht alleine zu sein. Ich teile Ihnen rechtzeitig mit, wenn es soweit ist, damit Sie teilnehmen können.

Nun noch kurz zu den Sternen im August.

Die Sonne zieht in den ersten drei Wochen durch das Tierkreiszeichen Löwe. Nicht umsonst trägt dieser Abschnitt diesen tollen Namen: Löwe, der König der Tiere! Und das soll an uns weitergegeben werden, damit wir uns wie ein König fühlen, glücklich sind. Dazu passt natürlich auch, dass die meisten Menschen jetzt in den Urlaub fahren. Nur, wie wir alle wissen, heuer ist alles anders. Das Corona-Virus liegt immer noch auf der Lauer und kann jederzeit wieder aktiv werden.

Das größte Problem im August ist der Planet Mars. Er befindet sich im Tierkreiszeichen Widder und wird mehr oder weniger den ganzen Monat über von den „Corona-Planeten“ Saturn, Pluto und Jupiter unterdrückt. Das deutet hoffentlich auf keinen neuen Ausbruch hin. Aber ein unterdrückter Mars findet auch andere Möglichkeiten, sich zu leben. Also passen Sie bitte auf. Überall lauert Gefahr, vor allem dann, wenn man die Gefahr vergisst.

Venus bleibt bis zum 7. August im Tierkreiszeichen Zwillinge und versorgt die Luftzeichen (Zwillinge, Waage und Wassermann) mit Liebe. Auch die Feuerzeichen, also Widder, Löwe und Schütze bekommen davon etwas ab. Dann zieht Venus in das Tierkreiszeichen Krebs und entsprechend werden jetzt die Wasserzeichen (Krebs, Skorpion Fische) und die Erdzeichen (Stier, Jungfrau und Steinbock) bedient.

Merkur treibt ab dem 5. August durch das Zeichen Löwe und wandert am 20. August in das Tierkreiszeichen Jungfrau ein. Ganz generell meine ich, sagen zu können, dass der August mit seiner wunderbaren Sonne im Tierkreiszeichen Löwe bis zum 20. eher geschaffen ist, es sich gut gehen zu lassen. Dann, eben ab dem 20. und erst recht ab dem 22. August, wo die Sonne in das Tierkreiszeichen Jungfrau einzieht, spielen auch wieder Stress, Beruf und alle anderen weniger angenehmen Dinge eine große Rolle.

Ihr Erich Bauer
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